Ausbildung bei der Bayerischen Polizei

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Vorwort:

Münchner Blaulicht e.V.
Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Ziel unseres Polizeivereins MÜNCHNER BLAULICHT e.V. ist, durch die Förderung der Präventionsarbeit und der Begegnung zwischen der Bevölkerung und ihrer Polizei, die Verantwortung für mehr Sicherheit zu wecken, diese dauerhaft zu unterstützen und die Rolle und Aufgabe der Polizei in Zeit und Geschichte transparent zu machen.  

Über das Jahr verteilt bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, an zahlreichen interessanten Veranstaltungen teilzunehmen. Unser Veranstaltungsprogramm ist abwechslungsreich und sorgt nicht nur für Spannung sondern auch für Unterhaltung.

Neben dem Münchner Polizeimuseum bieten wir Interessierten in regelmäßigen Abständen Krimitouren durch München, verschiedene Lesungen sowie Präventionsfahrten und verleihen jährlich einen Präventionspreis gegen Kriminalität, Gewalt, Diskriminierung und den Missbrauch von Drogen.

WIR EMPFEHLEN IHNEN

Termine & Veranstaltungen

Präventionsfahrt nach Wien - Münchner Blaulicht e.V.

Präventionsfahrt nach Wien

Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. führt dieses Jahr eine viertägige Präventionsfahrt vom 01. August bis 04. August 2019 nach Wien durch. Wir werden mit einem modernen Reisebus fahren, der über Schlafsessel sowie über Bordküche, Toiletten und DVD verfügt. An Bord werden wir für Ihren Reisebedarf kalte Getränke, Kaffee und kleine Snacks mitführen.

Im Reisepreis enthalten sind folgende Leistungen:

  • Busfahrt (München - Wien - München)

  • Drei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel Arthotel Ana Enzian mit 3 x Frühstücksbuffet und 1x Abendessen

  • Dreistündige Stadtführung durch Wien

  • Führung über den Zentralfriedhof und das Bestattungsmuseum in Simmering

  • Besuch der Wiener Polizei

  • Tagesausflug nach Bratislava inkl. Schifffahrt

  • Besuch des Kriminalmuseums

  • Ausflug zum Benediktinerstift Göttweig

  • Präventionsvorträge während der Busfahrten

Weitere Informationen zu den einzelnen Reisetagen finden Sie in der Beschreibung auf unserer Ticketseite.

Reisedauer:  01. bis 04. August 2019
Abfahrt: am 01. August 2019, 8.00 Uhr, Fröttmaning

Preis pro Person (Doppelzimmer):  350,00 Euro
Preis pro Person (Einzelzimmer):  450,00 Euro

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Krimitouren durch München - Münchner Blaulicht e.V:

Krimitouren durch München | 2019

Auch in diesem Jahr bietet unser Verein Münchner Blaulicht e.V. wieder zahlreiche Krimitouren durch München an.

In der dreistündigen Tour werden interessierte Bürgerinnen und Bürger von Münchner Polizeibeamten zu den dreizehn Aufsehen erregendsten Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte mitgenommen. Neben der Ermordung von Volksschauspieler Walter Sedlmayr und dem Modezaren Rudolph Moshammer gehören natürlich auch das Olympia- und das Oktoberfest-Attentat, die Entführung von Industriellensohn Richard Oetker oder der erste Banküberfall mit Geiselnahme in der Prinzregentenstraße und viele andere bekannte Ereignisse zu dem Programm.

Weitere Informationen zu den kommenden Terminen finden Sie auch auf unserer Ticketseite.

Startpunkt:  Polizeipräsidium in der Ettstraße 2, 80333 München
Endpunkt:  Karlsplatz / Stachus
Dauer der Tour:  etwa 3 Stunden

Tour 1:      9.30 bis 12.30 Uhr, 45 Teilnehmer
Tour 2:   14.00 bis 17.00 Uhr, 45 Teilnehmer

ACHTUNG: Für Kinder bis 14 Jahren nicht geeignet!

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Präventionspreis gegen Kriminalität, Gewalt, Diskriminierung und den Missbrauch von Drogen

Verleihung des Präventionspreises 2019

Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. verleiht einmal pro Kalenderjahr einen Präventionspreis. Im Jahre 2019 würden wir uns besonders über Teilnehmer aus dem schulischen Bereich aus München und naher Umgebung freuen. Es können aber auch Einzelpersonen vorgeschlagen werden, die sich im Sinne der Ausschreibung verdient gemacht haben. Gefragt sind Projekte zur Vorbeugung von Kriminalität, Gewalt, Drogenmissbrauch und Diskriminierung. Die Preise sind wie folgt dotiert:

1. Preis
2. Preis
3. Preis

1.500,00 Euro
1.000,00 Euro
  500,00 Euro

Die Preisverleihung erfolgt Ende 2019. Die Aushändigung der Preise wird mit einer repräsentativen Urkunde der Präsident des Polizeipräsidiums München vornehmen. Die Veröffentlichung ihrer Beiträge kann mit ihrer Zustimmung erfolgen.

Einsendeschluss ist der 1. November 2019.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an:
Münchner Blaulicht e.V.
Ettstraße 2
80333 München
Stichwort: Präventionspreis 2019

Chronik der Münchner Polizei

Lesetipp: Chronik der Münchner Polizei

Erscheinungstermin: 16. November 2015
Hirschkäfer Verlag München, 2015, Hardcover, ca. 300, Seiten, 19 x 24 cm, € 19,90
ISBN 978-3-940839-42-8

Die Münchner Polizei hat in der Vergangenheit sehr vieles erlebt. Erstaunliches, Denkwürdiges und Bedeutendes. Um dieses Erlebte greifbar und präsent zu machen, haben sich aktive und pensionierte Polizeibeamte zusammengetan und in einjähriger Arbeit eine 300 Seiten starke Chronik erstellt.

Der Verleger und Autor Martin Arz hat den Beamten dabei mit Rat und Tat zur Seite gestanden und das Buchprojekt auf den Weg gebracht.

Zu der Historie der Münchner Polizei gehören das Denkmal der vier im Einsatz gegen den Hitlerputsch 1923 getöteten Polizisten in der Residenzstraße, die fünf Wochen im Jahr 1933 mit Himmler als Polizeipräsident, die Verbrechen als Instrument der NS-Gewaltherrschaft, das Olympia-Attentat, der Anschlag auf das Oktoberfest, die Ermordung von Karl Heinz Beckurts durch die RAF und Vieles mehr. Ebenso gehören auch der verhinderte Anschlag auf die Grundsteinlegung für das neue Jüdische Gemeindezentrum im Jahr 2003 dazu und ein im bundesweiten und internationalen Vergleich hervorragendes Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, um das die Einwohner vieler anderer Großstädte die Münchner beneiden. Auch die Schwabinger Krawalle gehören hierhin und die friedliche Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie der Papstbesuch. In der Münchner Prinzregentenstraße fand der erste Bankraub mit Geiselnahme in Deutschland statt und die Morde am Volksschauspieler Sedlmayr und dem Modeschöpfer Mooshammer fanden ein bundesweites Echo. Darüber hinaus ist die Münchner Polizei weit über ihre Grenzen hinaus durch Krimiserien wie „Funkstreife Isar 12“, „Der Alte“, „Derrick“ oder „Tatort“ bekannt.

Auch legendäre Fernsehserien, wie „Löwengrube – Die Grandauers und ihre Zeit“ oder „Monaco Franze“ mit dem unvergessenen Helmut Fischer, haben dem Polizeipräsidium ein filmisches Denkmal gesetzt. Sich mit der Geschichte der eigenen Behörde zu beschäftigen, dient der Fortbildung der Angehörigen der Bayerischen Polizei, der Weiterbildung der historisch interessierten Öffentlichkeit, der Förderung des Präventionsgedankens gegen extremistische Bestrebungen sowie der historischen Erinnerungsarbeit.


Unsere Chronik soll aber vor allen Dingen unterhalten und der Identifikation der Bürger mit ihrer Polizei dienen, um so das Verständnis für gute Polizeiarbeit zu verbessern.

Mitglied werden

Mitglied / Förderer werden

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Verein und dessen Ziele als Mitglied oder mit einer Spende unterstützen wollen!

Sie können förderndes Mitglied werden, indem sie den Mitgliedsantrag  herunterladen, ausfüllen und anschließend unterschrieben an uns senden.

Sie können die Ziele des Vereins „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen e. V. “ auch mit einer Geldspende unterstützen.

Weitere Informationen
Aktion Keinbruch

Aktion K-EINBRUCH

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Auf der folgenden Webseiten informieren wir Sie darüber, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll vor Einbruch schützen können und welche Sicherungstechnik für Sie geeignet ist.

Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle.

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70 Jahre Funkstreife - vom Radiostreifwagen zum Digitalfunk

70 Jahre Funkstreife - Eine Zeitreise durch 70 Jahre Streifendienst

Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. führt unter Mitwirkung des Polizeipräsidiums München am Samstag, den 22. Juni 2019, eine Veranstaltung zum Gründungsjubiläum der Münchner Funkstreife durch.

Streifzug durch die Gangster-Geschichte -  70 Jahre Münchner Funkstreife - TZ-Report

zum Vergrößern bitte anklicken | © tz München

Dabei wird mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm sowohl ein Blick in die Vergangenheit als auch auf die aktuelle Polizeiarbeit geworfen. Wie wird aus einem Notruf über 110 ein Einsatz und was geschieht dann? Es kommen Zeitzeugen zu Wort, FIlmbeiträge werden gezeigt, ebenso historische Exponate und Fahrzeuge - insbesondere der "Barockengel Isar 12" -und es gibt tolle Preise zu gewinnen. Es erwartet Sie ein buntes Programm!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Info-Flyer.

Wann?
Wo?

Samstag, 22.06.2019, 10.00 - 16.00 Uhr
Verkehrszentrum des Deutschen Museums
Am Bavariapark 5 (Altes Messegelände)
80993 München

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Lesung: Isar 12, bitte kommen

LESUNG: "ISAR 12 -bitte kommen!"

Der Verein Münchner Blaulicht e.V. lädt zu einer Lesung aus der Chronik der Münchner Polizei mit dem ehemaligen Funkstreifenbeamten Joe Beck ein. Dieser wird den Abend begleiten und die geschilderten Fälle aus der jeweils erlebten Perspektive beleuchten und detailliert nacherzählen und beantwortet Fragen aus dem Publikum.

Die Chronik der Polizei München wurde von 24 aktiven und pensionierten Beamten aus den verschiedensten Sparten der Schutz- und Kriminalpolizei verfasst. Vor und nach der Lesung besteht die Möglichkeit eine Chronik käuflich zu erwerben.

Wann?
Wo?

Dienstag, 09.07.2019, 19.00 - 21.00 Uhr
Kraemer’sche Kunstmühle
Birkenleiten 41 in 81543 München
Einlass ab 17.30 Uhr

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Diskussionsrunde: Sicherheit in München

Diskussionsrunde zum Thema:
Sicherheit in München

Seit Jahren wird München als die sicherste Großstadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas bezeichnet. Zudem ist der Öffentliche Personennahverkehr eine der sichersten Arten, sich fortzubewegen.

Gleichzeitig scheint es aber, dass sich offenbar immer mehr Menschen unsicherer fühlen. Redewendungen wie „Früher war alles besser!“ oder „Es wird immer schlimmer!“ sind scheinbar häufiger zu hören.Wie passt das zusammen? Ist München wirklich so sicher? Was wird seitens der Verantwortlichen dafür getan?  Wie entstehen Ängste und woher kommen sie? Warum fühlen sich Menschen unsicher? Wie sicher ist unser öffentlicher Personennahverkehr?

Der Verein Münchner Blaulicht e.V. veranstaltete am 17. April diesen Jahres in Kooperation mit dem Polizeipräsidium München sowie der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Diskussionsrunde, um u. a. diese Fragen zu erörtern. Als Veranstaltungsort hatte der Polizeiverein das MVG Museum in der Ständlerstraße 20 gewählt.

Auf dem Podium wurden hierzu :

  • Hubertus Andrä, Polizeipräsident München

  • Dr. Peter Schmalzl, Leiter des zentralen psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei

  • Rainer Cohrs, Leiter der Security der Stadtwerke München

vom Fachjournalisten Tobias Kurzmaier – zugleich Ehrenkommissar des Münchner Blaulicht e.V. – sozusagen ins Kreuzverhör genommen. In humorvoller Weise und mit fachlich fundierten Fragen verstand er es in kurzweiliger Form, umfassende Informationen von den drei Experten zu erhalten.

Sicherheit in München - Diskussionsabend im MVG Museum

Polizeipräsident Hubertus Andrä legte anhand der PKS die Sicherheitslage in München dar.Dabei ging er auch auf die Bedeutung und Wirkung von Kontrolldelikten ein. Exemplarisch anhand der gestiegenen Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofes erklärte er den Zuhörerinnen und Zuhörern (unter ihnen auch Heinrich Traublinger, Landtagsabgeordneter a.D. und Ehrenbürger Münchens), dass dieser Anstieg eine schlüssige Folge der polizeilichen  Kontrolldichte ist. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder das  Ausländerrecht sind „Kontrolldelikte“, die deshalb im wahrsten Wortsinne zu einem „kontrollierten“ Kriminalitätsanstieg führen.

Weiter legte er im Zehn-Jahres-Vergleich dar, dass die Einwohnerzahl Münchens in diesem Zeitraum um ca. zehn Prozent gestiegen ist, die Gesamtzahl der registrierten Straftaten gleichzeitig aber um ca. 3.000 Delikte zurückging!Auch die Unterscheidung zwischen Nichtdeutschen und Zuwanderern erläuterte er nachvollziehbar. Sehr positiv für die Sicherheit in unserer Stadt wirkt sich aus Sicht des Hr. Polizeipräsidenten auch aus, dass in München alle Behörden, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verantwortlich sind zum Wohle der Bürger an einem Strang ziehen. Besonders beeindruckt waren die Zuhörer schließlich, als der Polizeipräsident einige Eindrücke seines Besuches beim Chicago Police Department im März 2019 wiedergab.

Beispielsweise wurden dort in einem Zeitraum der letzten sechs Monate vier Polizisten im Dienst von Rechtsbrechern getötet! Und jeder Polizist kann sich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens seine eigene (Lang-)Waffe selbst kaufen.  

Wie sehr der tägliche Polizeidienst sich im Bereich der Psychologie abspielt zeigte Herr Dr. Peter Schmalzl auf. Verständlicherweise wird die Polizei oftmals zu konfliktträchtigen Einsätzen gerufen; dies ist quasi das „Kerngeschäft“ im Streifendienst. Polizeiarbeit ist damit quasi auch sehr viel gelebte Psychologie.Transparent stellte er heraus, wie wichtig das situative Agieren und das professionelle Auftreten der jeweils handelnden Beamten in solchen Situationen ist, um deeskalierend wirken zu können. Im Anschluss gab er darüber Auskunft, wie bedeutsam es deshalb ist, den Beamten bereits frühzeitig in der Ausbildung dieses Rüstzeug für den späteren Beruf zu vermitteln. Aufbauend auf die provokante Frage des Moderators, ob denn in jedem von uns das Böse wohne, befaßte sich der Leiter des ZPD auch damit, wie wichtig für Polizeibeamte und -beamtinnnen das frühe Bewusstmachen ist, im Beruf mit Gewalt konfrontiert zu werden und auch selbst mittels unmittelbaren Zwangs Gewalt ausüben zu müssen. Dies thematisierte er sehr plausibel auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte,In einem weiteren Themenblock informierte er die interessierten Besucher über die Gründe für die Diskrepanz zwischen dem subjektiven und objektiven Sicherheitsgefühl sowie das Entstehen subjektiver Ängste – insbesondere auch vor dem Hintergrund der heutigen Informationsflut z. B: durch die sog. Sozialen Medien.

Nahtlos daran knüpfte Herrn Rainer Cohrs an, als er beschrieb, was bei jedem von uns im „Kopfkino“ abläuft, wenn er Filme mit Gewalt sieht (z. B. der Video der Überwachungskamera vom U-Bahnhof Arabellapark, als dort ein Rentner brutalst niedergetreten wurde) und welche Ängste dadurch ggf. ausgelöst werden können.München ist hochfrequent und verkehrsdominiert, weshalb dem ÖPNV beim Thema Sicherheit eine besondere Bedeutung zukommt. Dazu befragte unser Moderator den „Sicherheitschef“ des MVG. Deutlich legte dieser dar, wie komplex das Thema Sicherheit für die MVG ist. Eine Vielzahl der verschiedensten Bereiche (aktive und passive Sicherheit der U-Bahnzüge, Fahrraumsicherheit, sichere Signalanlagen, Farbgestaltung der U-Bahnhöfe, usw.) tragen zur umfassenden Sicherheit bei. Am wahrnehmbarsten ist natürlich das Personal der U-Bahnwache, die im Jahr 1989 gegründet wurde. Deren Streifen sind während des U-Bahnbetriebes originär für die Sicherheit in den U-Bahnhöfen zuständig. Dabei tragen sie auch Schusswaffen. Hr. Cohrs stellte anschaulich die Vor- und Nachteile des Waffentragens dar.Jährlich benutzen ca. 410 Millionen Fahrgäste die U-Bahn, deren Streckennetz 103 Kilometer und 100 U-Bahnhöfe umfasst. Besonders wichtig war für Herrn Cohrs die Verdeutlichung des sehr guten Zusammenarbeitens der MVG-Sicherheit mit der Polizei und den sonstigen Sicherheitsinstitutionen in München. Gerade bei Großveranstaltungen (Fußballspiele, Oktoberfest, große Messen [z. B. BAUMA] usw.) zeigt sich dies besonders deutlich. Auch die gemeinsamen Streifen von Mitarbeitern der U-Bahnwache und der Münchner Polizei zeugen davon. Bei Fahrgastbefragungen stellte sich heraus, dass  95 % der Befragten angaben, die Sicherheit sei ihnen ein wichtiges Anliegen. Dass diese gewährleistet ist zeigt die Statistik: Die Wahrscheinlichkeit in der Münchner U-Bahn das Opfer einer Straftat zu werden liegt bei 1: 4.000.000!Allerdings stellte sich in der Diskussion auch heraus, dass die MVG aufgrund der permanent anwachsenden Fahrgastzahlen an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt ist und der daraus resultierende „Dichtestress“ (psychische Belastung aufgrund zu vieler Menschen auf einer Fläche) durchaus geeignet ist, subjektive Ängste, Aggression und Stress bei einzelnen Fahrgästen zu erzeugen.Dies kann man im Übrigen auch 1:1 auf den Straßenverkehr übertragen.

Am Ende der Talk-Runde erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, noch Fragen an die Podiumsgäste zu stellen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Am Ende der Veranstaltung fühlten sich die knapp 100 Zuhörer sehr fundiert informiert und nahmen das Gefühl mit nach Hause, tatsächlich  in einer sehr sicheren Stadt zu wohnenNach zwei Stunden endete die gelungene Veranstaltung mit der Möglichkeit für die Besucher, mittels einer bereitgestellten Sonder-Tram vom MVG-Museum in die Innenstadt zu fahren und hierbei mit dem Polizeipräsidenten, der ebenfalls mitfuhr, das ein oder andere Thema im Gespräch zu vertiefen.

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