Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Polizeibeamte und Love Scamming: Was Polizei-Experten bei unseren Veranstaltungen über die Maschen der Täter berichtet haben – und welche Ratschläge sie geben.
Trickbetrug
Trickbetrüger haben es bevorzugt auf ältere Menschen abgesehen. Der Grund, so Kriminalhauptkommissar Fritz Leuthner vom Kommissariat Trickbetrug/-diebstahl bei unserer Kaffeefahrt 2010: Sie sind leichter zu überrumpeln, hilfsbereiter und körperlich nicht in der Lage, sich zu wehren.
Beim Enkeltrick geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte aus, die dringend Geld brauchen. Über das Phänomen der Schockanrufe informierte Kriminalhauptkommissarin Beate Grüdl-Weinberger vom Kommissariat 61 bei unserer Adventsfahrt. Callcenter-Betrügereien werden regelmäßig telefonisch oder mit WhatsApp vorbereitet und richten immer höhere Schäden an – besonders bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Beim Behördentrick klingeln die Täter an der Wohnungstür und behaupten etwa, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, die den Stromzähler ablesen wollen. Laut KHK Leuthner sind diese Täter sehr erfahren und finden in zehn Minuten die Wertsachen in einer Wohnung. Auch falsche Polizeibeamte waren Thema unseres Präventionstheaters.
Love Scamming – auch Romance Scamming – bedient sich der Sehnsucht nach Nähe, Vertrauen und Liebe. Die Täter agieren im Verborgenen der digitalen Welt, doch die Folgen sind real und oft verheerend: emotional, psychisch und finanziell.
Aus unseren Veranstaltungen
Nach unseren Theateraufführungen standen Kontaktbeamte der örtlichen Polizeiinspektionen für Fragen bereit und gaben Hinweise zur Betrugsprävention. Mehr zum Schutz im digitalen Raum vermittelt unser KI-Workshop.
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Prävention zum Mitmachen
Aus dem Archiv
Für Vereine und Gruppen
Ob Kegelverein, Freundeskreis, Turnverein oder eine andere Gruppe: Wir kommen gern mit einem Vortrag über Trickbetrug und Schockanrufe zu Ihnen. Sie erhalten Informationen und Tipps, wie Sie sich gegen solche Betrügereien schützen können.
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